Hast du Gehpausen bisher als Scheitern eingestuft?
Shownotes
Gehpausen beim Laufen – das ist für viele gleichbedeutend mit Scheitern. Man wollte durchlaufen, hat es nicht geschafft, und geht jetzt. Das ist die verbreitete Lesart. Und sie ist falsch.
In dieser Folge geht es um Lauf-Geh-Intervalle - die Run-Walk-Run-Methode - die Jeff Galloway vor rund 50 Jahren entwickelt hat. Galloway war kein Hobbyläufer mit einer netten Idee: Er war Olympiateilnehmer 1972 in München, Marathonbestzeit 2:16 Stunden. Ende Februar 2026 ist er leider verstorben. Sein Einfluss auf die Laufszene war groß.
Der Kern seiner Methode: Gehpausen kommen nicht dann, wenn du nicht mehr kannst, sondern dann, wenn dein Körper noch frisch ist. Das ist kein Detail. Das ist der Unterschied zwischen Notlösung und Methode.
Ich erkläre, warum Gehpausen physiologisch sinnvoll sind, was eine Kasseler Marathon-Studie mit 42 Teilnehmern dazu belegt, für wen die Methode besonders geeignet ist und wo ihre echten Grenzen liegen. Außerdem: Wie ich Gehpausen beim Langdistanz-Triathlon eingesetzt habe und warum es trotzdem manchmal das Ego kostet.
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