Long Run: Was er ist, was er nicht ist und warum darüber gestritten wird
Shownotes
Vor ein paar Wochen habe ich auf Instagram eine Frage gestellt, halb ernst, halb scherzhaft: Sind 58 Minuten ein Long Run? Was danach passierte, hat mich mehr beschäftigt als das Ergebnis der Umfrage selbst – denn die Reaktionen sagten weniger über den Long Run aus als über eine bestimmte Art, wie in der Lauf-Community über Training diskutiert wird.
In dieser Folge räume ich damit auf. Nicht als Abrechnung, sondern weil ich glaube, dass diese Diskussion etwas Wichtiges verrät – über Unsicherheit, die sich als Expertise verkleidet, und über das, was ein Long Run wirklich ist.
Was ist ein Long Run laut Trainingslehre? Der längste und langsamste Lauf der Woche. Keine Mindestzeit, keine Mindestdistanz. Eine Relation. Und warum das so ist, hat handfeste physiologische Gründe – von der Funktion des Fettstoffwechsels über die Grundlagenausdauer bis zu der Frage, was Regelmäßigkeit mit deinem Training macht.
Außerdem beantworte ich zwei Fragen, die mir regelmäßig kommen: Zählt ein Long Run mit Gehpausen? Und was ist mit dem Laufband?
Der Long Run ist kein Heiligtum. Er ist ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug hängt seine Wirkung davon ab, wie du es einsetzt.
Bis zum 12. April gibt es alle Laufkurse im ausdauerclub für je 29 € – alle Infos unter www.ausdauerclub.de/ostern
Falls du den ausdauerclub noch nicht auf Instagram oder YouTube folgst, unbedingt nachholen.
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