Was passiert, wenn du jahrelang dieselbe Runde läufst?
Shownotes
In dieser Folge geht es um eine Frage, die auf den ersten Blick harmlos klingt – und die gleichzeitig mehr Trainingslogik in sich trägt, als man vermuten würde: Reicht es, wenn ich einfach regelmäßig in meinem Wohlfühltempo laufe?
Eine Hörerin hat genau das gefragt. Reflektiert, berechtigt, ehrlich. Und ich reflektiere mich in dieser Folge auch persönlich, denn ich war selbst zwei Jahre lang ohne Abwechslung unterwegs. Immer eine ähnliche Länge, immer ein Tempo. Es hat sich gut angefühlt. Ich bin gesund geblieben. Und trotzdem: Meine Durchschnittspace ist im Vergleich zu strukturierten Trainingsphasen um 22 Sekunden pro Kilometer gesunken.
Das ist keine Krise. Aber es ist eine leise Veränderung und genau die erkläre ich heute.
Dein Körper ist ein Anpassungskünstler. Er reagiert auf das, was du ihm gibst. Gibst du ihm immer denselben Reiz, gewöhnt er sich daran. Das bedeutet: kein Fortschritt, keine Reserve und langfristig ein schleichendes Absinken des Niveaus und der Belastbarkeit.
Ich ordne ein, was das für langjährig Aktive bedeutet und was für Wiedereinsteiger. Und ich erkläre, warum Variation im Training kein Leistungssport-Konzept ist, sondern einfach Biologie.
Links zur Folge:
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